Lexikon

Was ist eigentlich 3D?

3D, 3-D oder 3d ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional oder drei Dimensionen (in der Konstruktion „in 3-D“) und ein Synonym für die räumliche Darstellung von Körpern. Es ist eine Darstellungsvariante, die meistens, aber nicht zwangsläufig aus den Raumdimensionen Länge, Breite und Höhe besteht.

Haste dit verstanden? Kurzum alles was du real als Gegenstand oder Umgebung siehst…

3D ist in aller Munde…
Momentan hat der Hype um 3D einen Status erreicht das uns das an jeder Ecke über dem Weg läuft. Sei es beim in die Glotze gucken, beim Spielen mit einer Daddelkiste oder auch jetzt im realen leben mit der neuesten Drucktechnik.

Ich möchte dir auf dieser Seite erzählen wie es um die 3D Drucktechnik bestellt ist: Wie alles so funktioniert udn was evtl. noch auf dich zukommt.

Wenn du noch unter dem aktuellen Renteneintrittsalter sein solltest, dann ist es Sinnvoll dich mit 3D auseinander zu setzen. Wenn du dadrüber bist und dich dafür Interessiert, dann bist du hier auch Goldrichtig!

Der aktuelle Eindruck:
Durch dir vielen Artikel die durch die Medien gehen ensteht oft der Eindruck das du für Zuhause die gleiche 3D Drucktechnik bekommst wie Sie auch in der Industrie eingesetzt wird.

Nee, das vergiss mal.

Was die Industrie für 3D Technik einsetzt unterscheidet sich wie warm und kalt.

Es gibt ja verschiedene 3D Druckverfahren und wenn du dir das leisten kannst, kannst du gerne ganz viele 500 Euroschein ausgeben um annähernd an die Industrie 3D Drucktechnik zu kommen!

Für den Hausgebrauch wird allg. die FDM Technologie eingesetzt…

Die beste ist die ALM (Additive Layer Manufacturing)
Du kannst auch Schichtbauverfahren dazu sagen:

Das ALM ist ein spezielles Fertigungsverfahren, bei dem mittels Lasertechnik und Materialstaub ein fertiges Produkt erzeugt wird.

Das Additive Layer Manufacturing (ALM) ist ein spezielles Fertigungsverfahren (vgl. Digital Fabricator), bei dem mittels Lasertechnik und Materialstaub ein fertiges Produkt erzeugt wird.
Stereolithografie – STL oder SLA abgekürzt:
Stereolithografie ist ein technisches Prinzip des Rapid Prototyping oder des Rapid-Manufacturing, bei dem ein Werkstück durch frei im Raum materialisierende (Raster-)Punkte schichtenweise aufgebaut wird. Die Fertigung eines Teils oder mehrerer Teile gleichzeitig erfolgt üblicherweise vollautomatisch aus am Computer erstellten CAD-Daten.

Laser-Stereolithografie für Einzelbauteile

Ein lichtaushärtender Kunststoff (Photopolymer), zum Beispiel Epoxidharz, wird von einem Laser in dünnen Schichten (Standardschichtstärke im Bereich 0,05-0,25 mm, bei Mikrostereolithografie auch bis zu 1-Mikrometerschichten) ausgehärtet.
Die Prozedur geschieht in einem Bad, welches mit den Basismonomeren des lichtempfindlichen (photosensitiven) Kunststoffes gefüllt ist.

Nach jedem Schritt wird das Werkstück einige Millimeter in die Flüssigkeit abgesenkt und auf eine Position zurückgefahren, die um den Betrag einer Schichtstärke unter der vorherigen liegt.
Der flüssige Kunststoff über dem Teil wird dann durch einen Wischer gleichmäßig verteilt. Dann fährt ein Laser, der von einem Computer über bewegliche Spiegel gesteuert wird, auf der neuen Schicht über die Flächen, die ausgehärtet werden sollen. Nach dem Aushärten erfolgt der nächste Schritt, so dass nach und nach ein dreidimensionales Modell entsteht.
Bei der Mikrostereolithografie werden keine Stützstrukturen benötigt, in vielen Fällen entfällt ebenfalls die Nachhärtung. Bei Stereolithografieverfahren für große Bauteile ist dies anders, da das vom Laser gehärtete Harz noch relativ weich ist und auch bestimmte Formelemente (z. B. Überhänge) während des Bauprozesses sicher zu fixieren sind.
Dazu werden bei der Herstellung auch Stützstrukturen mitgebaut.
Nach dem Bauprozess wird die Plattform mit dem/den Teil(en) aus dem Behälter herausgefahren.
Nach dem Abtropfen des nicht gehärteten Harzes wird das Modell von der Plattform entfernt, von den Stützstrukturen befreit, mit Lösungsmitteln gewaschen und in einem Schrank unter UV-Licht vollständig ausgehärtet.
Ein weiteres Verfahren, welches ebenfalls die Photopolymerisation zur Herstellung von physischen Objekten nutzt, ist das „Solid Ground Curing“ (SGC).
Dabei wird jede Schicht durch UV-Licht ausgehärtet, wobei für jede Schicht eine Lichtmaske in einem Photoplotter ausgedruckt werden muss. Dieses Verfahren, das besonders in den Anlagen der Firma Cubital (Israel) genutzt wurde, hat jedoch in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung verloren.


Fused Deposition Modeling (FDM) oder auch Schmelzbeschichtung

Fused Deposition Modeling (FDM) bezeichnet ein Fertigungsverfahren aus dem Bereich des Rapid Prototyping, mit dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigem Kunststoff aufgebaut wird.
Maschinen für das FDM gehören zur Maschinenklasse der 3D-Drucker und sind das was du aktuell am Markt für dein Zuhause erhälst.
Fused Deposition Modeling (FDM; deutsch: Schmelzschichtung) bezeichnet ein Fertigungsverfahren aus dem Bereich des Rapid Prototyping, mit dem ein Werkstück schichtweise aus einem schmelzfähigem Kunststoff aufgebaut wird. Maschinen für das FDM gehören zur Maschinenklasse der 3D-Drucker.
Dieses Verfahren basiert auf der Verflüssigung eines drahtförmigen Kunststoff- oder Wachsmaterials durch Erwärmung. Beim anschließenden Abkühlen erstarrt das Material.
Der Materialauftrag erfolgt durch Extrudieren mit einer in der Fertigungsebene frei verfahrbaren Heizdüse.
Die Schichtdicken liegen je nach Anwendungsfall zwischen 0,025-1,25 mm, die Wandstärke mindestens bei 0,2 mm.[1] Bei der schichtweisen Modellherstellung verbinden sich damit die einzelnen Schichten zu einem komplexen Teil. Auskragende Bauteile können mit diesem Verfahren unter Umständen nur mit Stützkonstruktionen aus Pappe, Polystyrol oder ähnlichem erzeugt werden.
Ausgangsbasis der Fertigung ist das rechnerinterne Datenmodell des Teils als Polygonnetz im z.B. STL-Format (STL-Schnittstelle) oder OBJ-Format.
Quelle: Wikipedia


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